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Küsten-Metamorphose: Wie San Pedro de Alcántara seine Strände mit 7,4 Millionen Euro rettet

Küsten-Metamorphose: Wie San Pedro de Alcántara seine Strände mit 7,4 Millionen Euro rettet
28 Aug

Die Küste von San Pedro de Alcántara steht vor einer beeindruckenden Neugestaltung. Ein ehrgeiziges Sanierungsprojekt im Wert von 7,4 Millionen Euro soll der Küstenerosion ein Ende setzen und den 3,5 Kilometer langen Strandabschnitt von San Pedro, Linda Vista und Guadalmina in neuem Glanz erstrahlen lassen. Mit Rücksicht auf Natur und Geschichte erhält dieser beliebte Küstenstreifen Marbellas ein nachhaltiges Upgrade.

Was genau geplant ist

Der Küstenbereich zwischen den Flüssen Guadaiza und Guadalmina leidet seit Jahren unter starkem Sandverlust. Nach fünf Jahren intensiver Planung und Umweltprüfungen gab das spanische Umweltministerium Anfang 2025 grünes Licht. Innerhalb von neun Monaten Bauzeit wird die Küste nicht nur geschützt, sondern auch optisch aufgewertet.

Die wichtigsten Maßnahmen:

Fünf neue Wellenbrecher: Fünf Buhnen (zwischen 90 und 260 Metern lang, in T- und L-Form) ersetzen veraltete Schutzbauten und verhindern das Abschwemmen des Sandes.

151.045 m³ neuer Sand: Eine Mischung aus Fluss- und Steinbruchsand gibt den Stränden ihr natürliches Volumen zurück.

Ein 2,1 Kilometer langer Holzsteg: Ein drei Meter breiter Fußgängerweg – teilweise erhöht und mit einer Brücke über den Chopo-Bach – sorgt für barrierefreien Zugang und fügt sich harmonisch in die Landschaft ein.

Ein durchdachter Prozess

Seit den ersten Planungen im Jahr 2020 gab es einen engen Austausch zwischen Behörden, Umweltschutzorganisationen und Anwohnern. Durch dieses Mitwirken wurde das Projekt verfeinert, um sowohl die Unterwasserwelt als auch das archäologische Erbe der Region optimal zu schützen.




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